Kokosöl für Hunde für ein gesundes Fell und gegen Parasiten

Kokosöl-für-hundeKokosöl ist für Hunde ebenso gut wie für Menschen. Durch die positiven Eigenschaften wird das Fell gestärkt, geschmeidig und es eignet sich hervorragend für die Abwehr von Parasiten, Zecken und Flöhen. Weshalb Kokosnussöl für Hunde außerdem gut ist, findest du in den nachfolgenden Zeilen heraus.

Kokosöl für ein gesundes und glänzendes Fell

Kokosöl hat auf Haut und Haare eine schonende und gesunde Wirkung und das ist auch bei Hunden nicht anders. Das Fell wird dadurch leichter kämmbar und schön glänzend.

Um das Fell des Hundes zu behandeln, reicht bereits eine kleine Menge an Kokosöl. Dieses wird vor der Anwendung kurz in den Händen aufgewärmt und dann in das Fell einmassiert. Wenn die Haut erreichbar ist, sollte man das Öl auch darauf einmassieren, um den Hund mit einer kompletten Kurz zu verwöhnen. Eine regelmäßige Fellmassage wird schnell den gewünschten Erfolg bringen. Anfangs sollte die Massage zwei bis drei Mal pro Woche erfolgen. Zur Erhaltung des schönen neuen Fells reicht danach eine Kur pro Woche aus.

Die Haut erreichst du einfacher, wenn du das Kokosöl mit Wasser vermischst und direkt auf das Fell sprühst. Die Mischung bewahrst du am besten in einer Sprühflasche auf. Damit sich das Kokosöl gut im Wasser verteilt, sollte die Flasche kurz auf über 25 Grad erwärmt werden. Am besten klappt das im Wasserbad oder neben der eingeschalteten Heizung.

Der Kampf gegen Flöhe

Hunde sind neben Zecken vor allem für Flöhe ein beliebtes Ziel. Schnell haben sie sich im Fell eingenistet, ein zu Hause gemacht und bereiten ihren Nachwuchs vor. Anstatt die Chemiekeule zu schwingen, wirkt Kokosöl auch bei Flöhen wahre Wunder. Verantwortlich dafür ist die darin enthaltene Laurinsäure. Auch Flöhe mögen sie nicht und meiden sie unter allen Umständen. Die Laurinsäure hat aber einen weiteren entscheidenden Vorteil: haben die Flöhe bereits Eier im Fell gelegt, werden sie von der Laurinsäure zerstört.

Durch regelmäßige Kokosöl-Kuren bekommt der geliebte Vierbeiner nicht nur ein tolles Fell, sondern hält sich auch die lästigen Flöhe vom Leib.

So geht es Zecken an den Kragen

Im späten Frühjahr und im Sommer ist Zeckensaison in Deutschland. Diese haben es vor allem auf langhaarige Hunde mit einem dichten Fell abgesehen. In schattigen Plätzen lauern sie und warten nur darauf, dass ein Hund vorbeikommt, um sich ihr Quartier zu errichten. Kokosöl für Hunde schafft in diesem Fall Abhilfe.

Gegen Zecken gibt es verschiedene, teils stark chemische Mittel, die einen Biss vermeiden sollen. Fraglich ist aber, ob diese Mittel für Fell und Haut des Hundes sehr gesund sind. Eine natürliche, unbedenkliche und gesunde Alternative gegen Zecken ist Kokosöl.

Die darin enthaltene Laurinsäure ist für Zecken der absolute Horror. Der Duft wird von Zecken als sehr unangenehm aufgefasst, weshalb sie ihm nicht zu nahe kommen. Deshalb lohnt es sich, den Hund vor einem Spaziergang mit Kokosnussöl zu behandeln. Vor allem empfindliche Stellen wie Nacken, Beine, Bauch, Hals und Ohren sollten eingerieben werden. Eine kleine Menge reicht schon aus, um die Zecken fern zu halten.

Wissenswertes über Zecken und Zeckenbisse in Deutschland

kokosöl-für-hunde-zeckeBraune Hundezecken, der Holzbock und die Buntzecke gehören zu den insgesamt 19 verschiedenen Zeckenarten, die in Deutschland beheimatet sind. Und diese drei Zecken haben es auf den Hund abgesehen. Wenn ein Biss vorliegt, lässt er sich an den folgenden Symptomen erkennen:

  • Gerötete Haut an der Bissstelle und um die Bissstelle herum
  • Schläfrigkeit
  • Fieber
  • Grippeähnliche Anzeichen
  • Appetitlosigkeit

Auch wenn es möglich ist, die Zecke bei einem Biss selbst zu entfernen, sollte der Hund zur Sicherheit zum Tierarzt gebracht werden, damit der fachgerecht versorgt wird.

Parasiten haben keine Chance

Hunde werden oft von Parasiten befallen. Diese nehmen sie auf, indem sie draußen etwas verschlingen. Parasiten nisten sich dann im Darm ein und befallen sie Darmwände, um sich dort zu ernähren. Bei der Verabreichung von Kokosöl oder Kokosfett, werden die Darmwände bei Hunden sehr glitschig und Parasiten können sich nur schwer halten. Dem Hund fällt das Ausscheiden der Parasiten, bzw. Würmer daher viel leichter. Pro 10 Kilogramm Gewicht sollte der Hund einen Teelöffel Kokosöl, bzw. Kokosfett verabreicht bekommen, bis die Parasiten verschwinden.

Achtung: bessert sich die Situation mit den Würmern nicht oder handelt es sich um einen hartnäckigen und starken Befall, sollte immer der Tierarzt aufgesucht werden!

Kokosöl hilft auch bei anderen Beschwerden

Kokosöl wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. Hat sich der Hund eine Verletzung zugezogen, kann die Wunde direkt mit dem Öl behandelt werden. So heilt die Wunde schnell und sicher ab.

Eine regelmäßige Pflege und Massage mit Kokosöl wirkt vor allem im Winter Wunder.

Es lindert Allergien, Pilzbefall (Candida), Reizungen von Flohbefall und Beschwerden von rissigen Pfoten. Neben einer Kur kann das Kokosöl natürlich auch direkt auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden, um die Symptome zu lindern.

Das tut Bello gut

Kokosöl hat für den Hund noch weitere Anwendungsgebiete. So vermindert es durch seine antibakterielle Wirkung den Mundgeruch des vierbeinigen Begleiters. Es stärkt außerdem das Immunsystem und versorgt den Hund mit der nötigen Energie, die er benötigt. Schonend wirkt es sich auf Gelenke und Muskeln aus, die beim Hund immer stark beansprucht werden. Infektionen der Augen und Ohren können mit Kokosnussöl behandelt und die Symptome gelindert werden. Übrigens wirkt es auch perfekt gegen eingenistete Ohrmilben.

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